Glossar · Diagnose & Werkzeuge

Gespeicherter (bestätigter) Fehler

Auch bekannt als: bestätigter Fehler, statischer Fehler, Mode-03-Code, aktiver Fehler

Definition

Ein gespeicherter oder bestätigter Fehler ist ein Fehler, den das Steuergerät nach seiner Erkennungsstrategie verifiziert hat - meist durch Durchfallen in zwei aufeinanderfolgenden Fahrzyklen (oder sofort bei schweren Ein-Zyklus-Fehlern wie katalysatorschädigenden Aussetzern) - und der in Mode 03 zusammen mit der MKL-Anforderung gemeldet wird. Der Code bleibt gespeichert, bis er mit dem Diagnosegerät gelöscht wird oder der Fehler 40 Warmlaufzyklen lang ausbleibt; die MKL selbst erlischt nach drei fehlerfreien Fahrzyklen. Diagnosegeräte kennzeichnen ihn oft als statisch/aktiv (Fehler liegt jetzt vor) oder sporadisch/Historie (Fehler lag früher vor), was entscheidend ist, um zu wissen, ob man ein aktuelles Problem oder ein altes Ereignis verfolgt; Herstellertester ergänzen Häufigkeitszähler und Kilometerstand seit erstem und letztem Auftreten. Vor dem Löschen Freeze Frame und Pending-Liste auslesen und vor einer Abgasuntersuchung niemals löschen, weil die Readiness-Monitore ebenfalls zurückgesetzt werden. Jeder DTC kann gespeichert sein: P0300 Aussetzer und P0420 Katalysatorwirkungsgrad sind die Klassiker, ebenso Kommunikationsfehler der U0100-Reihe und Fahrwerkscodes wie C0035.

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